AOK Plus Bewerbungsplaner

Verpflichtende Dokumentation der Ausbildung

Alle Auszubildenden haben während der Ausbildung ein Berichtsheft zu führen. Es dient ihnen zur Beurteilung der eigenen Fortschritte, aber auch dem Ausbildungsbetrieb als wichtige Dokumentation.

Die Führung des Ausbildungsnachweisheftes wird in der Ausbildungsordnung für alle Berufe vorgeschrieben.

Der Auszubildende hat (fast immer) das Recht, sein Heft während der Arbeitszeit zu vervollständigen. Er benötigt es später für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Kontrollpflicht durch den Ausbildungsbetrieb

Das ausbildende Unternehmen wiederum ist verpflichtet, das Nachweisheft mindestens einmal im Monat zu kontrollieren. Kann der Azubi kein regelmäßig gepflegtes Heft vorweisen, kann dies sogar zu einer Abmahnung oder Kündigung führen.

Inhalte und Bearbeitung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) empfiehlt den Auszubildenden, die Berichtsblätter täglich oder zumindest wöchentlich auszufüllen. Die Grundregel lautet: ungefähr eine DIN A4-Seite pro Woche.

Inhalte des Ausbildungsnachweisheftes:

  • Betriebliche Tätigkeiten und Unterweisungen
  • Überbetriebliche Unterweisungen (beispielsweise im Handwerk)
  • Betrieblicher Unterricht
  • Sonstige Schulungen
  • Themen des Berufsschulunterrichts
  • Ungefähre zeitliche Dauer der aufgeführten Tätigkeiten.

Da die Unterlage auch an externe Personen abgegeben wird, dürfen Betriebsgeheimnisse – beispielsweise spezielle Produktionsprozesse – selbstverständlich nicht im Nachweisheft beschrieben werden.

Gern stellen wir Ihnen das Ausbildungsnachweisheft für Ihre Auszubildenden kostenfrei zur Verfügung.

Bausteine des Ausbildungsnachweisheftes als Download:

Persönliche Angabe

Ausbildungsplan

Wochenübersicht

Skizzenblatt