AOK Plus Bewerbungsplaner

Gut abgesichert in die Zukunft

Es wird immer wieder beklagt, dass Studierende, weil sie nach dem langen Studium so spät ins Berufsleben starten, später in Sachen Rente das Nachsehen haben. Aber muss man wirklich schon während des Studiums oder während der Ausbildung ans Alter denken?

Die meisten Studierenden oder Azubis kommen mit ihrem Geld gerade so über die Runden. Zum Sparen bleibt nicht viel übrig – leben will man ja neben der ganzen Arbeit auch noch. Andererseits kann man beispielsweise bereits mit 5 € pro Monat „riestern“ – und diesen Betrag dürfte wirklich jeder erübrigen können.

Riester-Rente für Studenten

Die Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen geförderte, privat finanzierte Rentenversicherung. Sie soll besonders die durch die gesetzliche Rentenversicherung Benachteiligten unterstützen – Personen, die nicht jahrelang in Festanstellung erwerbstätig sein können oder konnten.

Zu den Begünstigten gehören unter anderem geringfügig Beschäftigte (Minijob) und damit viele Studierende. Wollen Sie riestern, müssen Sie bei Ihrem Studentenjob auf ihre Sozialversicherungsfreiheit verzichten und den Rentenversicherungsbeitrag, den der Arbeitgeber zahlt, aufstocken. Während einer Berufsausbildung muss nichts geändert werden, denn Azubis sind ohnehin sozialversicherungspflichtig.

Eine frühe Vorsorge lohnt sich beim Riestern übrigens doppelt: Neben der regulären staatlichen Zulage erhält jeder Sparer unter 25 Jahren einen einmaligen Startbonus in Höhe von 200 €.

Riester-Bausparvertrag – schon früh ans Eigenheim denken

Wer sich sicher ist, dass er später im eigenen Haus oder zumindest in einer Eigentumswohnung leben möchte, kann auch Riester-bausparen. Der monatlich vereinbarter Beitrag wird verzinst; zusätzlich wird eine staatliche Zulage gewährt. Diese Zulage beträgt derzeit 154 € im Jahr. Sind Kinder vorhanden, gibt es für sie einen Bonus.

Bausparen während der Ausbildung

Bei einem „normalen“ Bausparvertrag entfällt zwar die staatliche Zulage, dafür ist das Geld nach der mehrjährigen Sparphase letztlich frei verwendbar und muss nicht für den Immobilienkauf eingesetzt werden. Auch wenn „Bausparen“ zunächst ein wenig altmodisch klingt, ist es gerade heute eine solide und sichere Möglichkeit, Geld anzulegen. Durch die lange Laufzeit können deutlich höhere Zinsen ausgezahlt werden als bei einem täglich verfügbaren Konto. Und die oft niedrigen monatlichen Raten ermöglichen es auch schon Studierenden effektiv zu sparen.

Private Unfallversicherung

Wer an der Hochschule eine Treppe hinunterfällt oder beim Hochschulsport von einem scharf geschossenen Ball erwischt wird, den schützt die Versicherung der Hochschule. Unfälle in der Freizeit aber und deren mitunter kostspieligen Folgen sind nicht abgedeckt. Da man aber gerade während des Studiums viel unterwegs ist, Sport macht oder reist, ist  eine private Unfallversicherung für Studenten auf jeden Fall empfehlenswert. Hier lohnt sich – wie bei allen anderen Vorsorgemöglichkeiten – der genaue Vergleich.