AOK Plus Bewerbungsplaner

Sinnvolle Unterstützung bei der Bewerbung

Ihr Kind ist nun so erwachsen, dass es seine erste Bewerbung schreiben muss. Sei es für ein Schülerpraktikum, einen Studentenjob oder einen Ausbildungsplatz – Ihre Hilfe wird mit Sicherheit gebraucht. Wir liefern Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihr Kind sinnvoll unterstützen können.

Natürlich soll Ihr Sohn oder Ihre Tochter die Bewerbung selbst schreiben. Es wird nicht die letzte sein, daher ist es wichtig, Erfahrungen zu sammeln. Wir haben viele Tipps zur schriftlichen Bewerbung als Hilfe zusammengestellt. Wenn Sie anschließend die Unterlagen prüfen oder mit Ihrem Nachwuchs für das Vorstellungsgespräch und das Assessmentcenter üben, hilft Ihnen unsere Checkliste, nichts zu vergessen.

Sowohl die Bewerbungsmappe als auch eine vollständige Online-Bewerbung enthalten:

  • Anschreiben (1 Seite)
  • optional eine dritte Seite „Motivationsschreiben“ oder ein Deckblatt (es kann auch auf beides verzichtet werden)
  • Lebenslauf (maximal 2 Seiten)
  • Kopien von Schul-, Abschluss- und Praktikumszeugnissen sowie andere Weiterbildungszertifikate (nicht im Original)
  • Bewerbungsbild (laut Gesetz nicht erforderlich, aber immer noch üblich).

Wichtig ist, dass die Bewerbung dem Unternehmen auf dem von diesem gewünschten Weg (per E-Mail oder per Post) zugesandt wird. Bei einer Bewerbung per E-Mail sollte darauf geachtet werden, dass der Anhang maximal 3 MB groß und die E-Mail-Adresse geeignet ist – der Standard lautet: Vorname.Nachname@Anbieter.de. Das Postfach muss natürlich täglich kontrolliert werden.

Besitzt das Unternehmen ein Bewerbungsportal im Internet, auf das in der Stellenausschreibung verwiesen wird, muss die Bewerbung über dieses erfolgen.

Einstellungstest

Ein Einstellungstest ist eine Frage der Vorbereitung – denn viele Fragen sind standardisiert. Auf alle anderen kann Ihr Kind sich vorbereiten, indem es sich mit dem aktuellen Geschehen in Politik und Wirtschaft befasst und logisches Denken übt. Mit ein wenig Übung werden Einstellungstests damit zum Kinderspiel.

Unser Beispiel-Einstellungstest ermöglicht das Üben

Assessmentcenter

Im „AC“ werden mehrere Bewerber meist über mehrere Tage in verschiedenen AC-Übungen getestet. Beurteilt werden dabei neben Fachwissen, Problemlösefähigkeit und logischem Denken auch das Auftreten, das Verhalten in der Gruppe und die kommunikativen Fähigkeiten. Höflich, gut gelaunt und selbstbewusst, ohne andere dabei beiseite zu schieben – das kommt im Assessmentcenter gut an.

Neben dem Personalmanager sind bei diesem Gruppenauswahlverfahren in der Regel andere Personalentscheider und Führungskräfte anwesend. Für die Kleidung gilt: Ein wenig lockerer als im Vorstellungsgespräch ist erlaubt, aber nicht zu viel. Mitunter wird in das Assessmentcenter sogar ein reguläres Bewerbungsgespräch integriert.

Vorstellungsgespräch

Beim Vorstellungsgespräch geht es, wie beim AC, nicht nur um das Fachwissen – die Noten und Abschlüsse hat der Personaler ja schon lange vorliegen. Man wirft stattdessen ein Auge auf die Persönlichkeit des Kandidaten. Wie kommunikativ ist er? Wie sehr kann er sich für etwas begeistern? Was motiviert ihn, gerade in dieser Firma zu arbeiten? Wie gut passt der Bewerber in das Unternehmen und gegebenenfalls in das spezielle Team?

Natürlich geht es auch um den optischen Eindruck. Dass eine dem Job und der Branche angemessene, saubere und intakte Kleidung zu wählen ist, versteht sich von selbst. Zu kurze Röcke und schulterfreie Tops sind daher ebenso zu vermeiden wie zu kurz gebundene Krawatten. Die Kleidung zeigt schließlich, wie viel Mühe dem Bewerber der gute Eindruck bei diesem Unternehmen wert ist.